Im Jahreslauf der Vikties gibt es acht große Jahreskreisfeste, die jedes Jahr gefeiert werden.
Diese Feste symbolisieren den Kreislauf der Natur, das Erwachen, die Vereinigung und die Trennung von Göttin und Gott.
Imbolc / Candlemas
Bei diesem besonderen Fest am 2. Februar, wenn manchmal schon der erste Hauch des Frühlings spürbar ist, werden die kreativen Kräfte des Wachstums und der Entfaltung gefeiert. Junge Vikties werden in dieser Nacht in einen Coven aufgenommen, initiiert und mit den Geheimnissen der Magie betraut.
Frühlings-Tagundnachtgleiche / Ostara
Dieses Fest wird am 21. März gefeiert, wenn Tag und Nacht gleich lang sind. Der Winter hat zwar noch Kraft, aber der Frühling schickt bereits seine ersten unübersehbaren Boten. Es ist die Zeit des Zusammenkommens und des Austausches. Bei diesem Fest bereiten sich die Vikties auf die große Hochzeit der Göttin Tephi mit dem Gott Arahari vor.
Walpurgisnacht / Beltane
Das wohl berühmteste Fest der Vikties wird in der Nacht zum 1. Mai gefeiert. Es ist das Fest der Fruchtbarkeit und der Liebe, der Vereinigung von Männlichkeit und Weiblichkeit, das große Hochzeitsfest der Göttin Tephi und dem Gott Arahari.
Sommersonnenwende / Litha
Am 21. Juni ist der längste Tag und die kürzeste Nacht. Die Kraft der Sonne hat ihren Höhepunkt erreicht. In dieser Nacht entzünden die Vikties ihr Sonnwendfeuer und feiern die Kraft der Göttin und des Gottes sowie die Fruchtbarkeit der Natur.
Lammas
Lammas am 1. August markiert den Beginn der Erntezeit; Korn und Heu werden eingefahren. Auch die Vikties feiern ihr Erntedankfest. Die Tische sind reichlich mit den Früchten der Natur gedeckt. An diesem Tag wird Mutter Erde für ihre Gabenfülle gedankt.
Herbst-Tagundnachtgleiche / Mabon
Die Herbst-Tagundnachtgleiche am 21. September markiert das Ende der Erntezeit, ein Anlass, um der Göttinen und Götter zu gedenken und ihnen zu danken. Die Natur hat ihre Gaben in Form einer guten Ernte geschenkt und verabschiedet sich langsam in den bevorstehenden Winter.
Samhain
In der Zeit um Samhain am 31. Oktober sind die Tage bereits kurz und die Nächte lang. Die Natur erscheint wie abgestorben, und wir gedenken unserer Toten. Samhain ist auch ein Tag der Ruhe und Besinnlichkeit, an dem die Vikties auf die alte, vergangene Zeit zurückblicken.
Wintersonnenwende / Jule
Am 21. Dezember ist der kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres - die Sonne scheint uns verlassen zu haben. Man feiert den Neubeginn des Alten. Das Licht wird wiedergeboren, und die Tage werden wieder länger. Das Rad des Lebens beginnt sich von neuem zu drehen.
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